Unsere Empfehlung: der Roman „Real Americans“ von Rachel Kong. Es geht um Lily. Sie ist die Tochter eines aus China in die USA eingewanderten Wissenschaftler-Paares. Sie lebt in New York, wo sie einen schlecht bezahlten Job gefunden hat und schlägt sich mehr schlecht als recht durch. Sie verliebt sich in Matthew der – wie sich herausstellt – der Spross einer steinreichen Familie ist. Die Geschichte wird auf drei Zeitebenen aus jeweils einer anderen Perspektive erzählt: Erstens 1999 von Lily, 2022 von ihrem Sohn Nick und in der nahen Zukunft von Lilys Mutter Mai mit einem Blick zurück bis in die chinesische Kulturrevolution. Der Roman, der in den USA bereits sehr erfolgreich war, handelt von Herkunft, Zugehörigkeit zur Mehrheitsgesellschaft und zu einer sozialen Klasse und von einem Familiengeheimnis.
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch hat mit der „ZEIT“ eine Initiative gestartet, um Lesekreise anzuregen, das Buch zu lesen und zu diskutieren. Dazu gibt es Material auf der Seite „Deutschland liest ein Buch“ (LINK: https://www.kiwi-verlag.de/deutschland-liest-ein-buch ) wie Leitfragen zum Buch und Informationen zur Autorin. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben der „ZEIT“.
Das Buch gibt es bei Sternkopf & Hübel im Laden oder im Webshop.
Rachel Khong: „Real Americans“
Kiepenheuer & Witsch, 525 Seiten, 24,-
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